ROV- Remotely Operating Vehicle – Ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug
Ein ROV ist unbemanntes U-Boot am Kabel – die Größe kann zwischen einer Schuhschachtel und einem Kleinbus variieren. Der Unterwasserteil des Fahrzeugs ist in der Regel mit einer Kamera, Licht,mehreren Motoren mit Schiffsschrauben, Greifarm, Ortungssystem und einem Rundumsonar ausgestattet. An der Wasseroberfläche werden die Kamerabilder in Echtzeit auf einem Monitor dargestellt und mittels mehrerer Joysticks lassen sich die Motoren steuern.
Der Aktionsradius eines ROV ist durch sein Kabel und die maximale Tiefe für die das ROV gebaut ist begrenzt. Die kleinen ROVs haben Maximaltiefen von 50 bis 300m, die großen ROVs können auch mehrere Kilometer tief agieren. Ein ROV wird zur Überprüfung von sehr kleinen Suchgebieten oder mittels Sidescan gefundener Echos eingesetzt. Die Absuche größerer Bereiche macht keinen Sinn, da das Boot von dem aus der ROV bedient wird immer wieder versetzt werden müßte, wenn das ROV-Kabelende erreicht ist. Die Effektivität eines ROVs wird vor allem durch die Qualität seiner Sensoren bestimmt. Ein Sonar und eine Ortung sind zwingend erforderlich, wenn ein ROV für mehr als zur reinen Echoidentifizierung eingesetzt werden soll. Die Erfahrung des ROV-Operateurs macht den Unterschied zwischen erfolgreichem und erfolglosem Einsatz. Ablauf der Suche: Das ROV wird im Suchgebiet vom Boot oder wenn möglich von Land ins Wasser gesetzt. Am Gewässergrund wird idealerweise mittels eines 360° Rundumsonars oder optisch mit der Kamera der Gewässergrund abgesucht. Beim Auffinden der gesuchten Person kann mittels eines Greifarms eine sofortige Bergung stattfinden. Vorteile:
Nachteile/Grenzen:
Ideale Einsatzgebiete:
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